Über

Auf neueB42.de feiern wir die Kunst des analogen Buchdrucks und seine schöne Schwester Letterpress. Wir wollen unsere Freude an diesem großartigen Handwerk mit euch teilen – an den Maschinen, den Schriften und Druckerzeugnissen. Dabei möchten wir über den Tellerand schauen und auch ganz praktische Theman ansprechen, wie die Organisation, des Marketing und den Vertrieb von Druckereien im Buchdruck und Letterpress.

Im Blog sammeln wir, was zum Thema passt. Wir stellen Drucker und Druckerinnen, Offizinen, Maschinen und Druckprojekte vor, sammeln Wissen und Erfahrungen und machen Fachliteratur und Zeitzeugnisse zugänglich, die heute in Kisten und Regalen ihrer Wiederentdeckung harren.

Der Seitentitel ist übrigens eine kleine Referenz an die Gutenberg-Bibel, die wegen ihres 42-zeiligen Satzspiegels auch B42 (B für Bibel) genannt wird.

Perspektivisch soll hier auch eine Datenbank entstehen, die interessierten Kunden und Kollegen eine Übersicht über Buchdrucker und Letterpresser sowie deren Angebote gibt.

Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Schickt uns eure Themen, Bilder eurer Arbeiten oder Hinweise auf Veranstaltungen.

Anja

Letterpress-Fan

Anja macht beruflich etwas ganz anderes, hat aber ein sicheres Auge für Design und ist hier zuständig für alles, was gut aussehen soll. Besonders mag sie Letterpress-Produkte, die mit ihrer Verbindlichkeit und Ausstrahlung einen schönen Gegenpart zur digitalen Flüchtigkeit bieten.

Stephan

Buchdruck-Fan

Stephan ist Journalist sowie Verlags- und Kommunikationsexperte mit Druckereierfahrung. 2017 gewann er mit der Traditionsdruckerei Sachsendruck einen Paperazzo Haptik Award – für ein ökologisches Pappebuch, das man nach dem Lesen vergraben konnte und es wuchs ein echter (!) Apfelbaum daraus.


Warum wir Buchdruck und Letterpress separat nennen? Weil sie für uns zwei Ausprägungen des klassischen Buchdrucks sind. Die Kurzformel könnte lauten: Gleiches Druckprinzip, gleiche Maschinen. Aber: Der Buchdruck überträgt Farbe, ohne das Papier zu verformen; Letterpress druckt mit etwas mehr Bums und erzeugt so diese typische leichte Prägung des Druckbilds. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Und warum nennen wir den Letterpress „Schwester“? Grammatikalisch korrekt ist Letterpress maskulin. Aber Letterpress ist für uns nun mal auch Handwerkskunst. Das Substantiv Kunst ist weiblich und so stellen wir uns den Letterpress als Schwester des Buchdrucks vor. Das beißt sich zwar, aber wir posten hier ja auch kein Duden-Derivat, sondern nur eine Fan-Page.

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